Dieses Video wurde mittels KI erstellt.
Raten Sie mal, wie lange es dauert, ein 8-stelliges Passwort wie zum Beispiel „password“ zu knacken? Na? Die Antwort lautet 0,19 Millisekunden. Zum Vergleich:
Die Dauer eines Blinzelns beträgt im Durchschnitt 100-150 Millisekunden. Ein schwaches Passwort ist wie eine offene Tür für Cyberkriminelle. Das Thema Passwort-Sicherheit bekommen Sie mit diesen 3 Ansätzen in den Griff.
Einfache und unsichere Passwörter
Nicht nur Klassiker wie „Passwort123“ oder „Firmenname2024“ sind in Sekunden geknackt, genauso wie Namen (Frank), Geburtstage (12.03.1997) oder Funktionen (Admin21) und Titel (Chef2025). Das ist alles viel zu leicht zu erraten. Hacker und ihre Algorithmen lachen sich da regelmäßig ins Fäustchen.
Für sichere Passwörter gibt es zwei Möglichkeiten:
Entweder Sie nutzen ein kurzes, aber dafür komplexes Passwort mit acht bis zwölf Zeichen. Es besteht aus (Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen & Sonderzeichen) vier verschiedenen Zeichenarten die willkürlich aneinandergereiht sind. Oder Sie verwenden ein langes und dafür weniger komplexes Passwort(2 Zeichenarten). Das kann dann zum Beispiel aus fünf bis sechs aufeinanderfolgenden Wörtern bestehen, die durch ein Zeichen voneinander getrennt sind. Übrigens: Achten Sie darauf, dass das Passwort nicht in einem Wörterbuch zu finden ist.
Dasselbe Passwort überall nutzen
Klar, unser menschlicher Speicher, das Gehirn, ist nicht so leistungsfähig wie ein aktueller PC. Das ist aber dennoch kein Grund, überall dasselbe Passwort zu benutzen, womöglich auch noch im privaten wie im beruflichen Bereich. Selbst wenn Sie am Ende eine Ziffer ändern, fällt das in diese Kategorie. Ein Datenleck, zum Beispiel bei einem Onlineshop reicht und plötzlich alle Konten gefährdet. Und bitte: Alte, bereits kompromittierte Passwörter werden auf keinen Fall weiterverwendet.
Passwörter ungeschützt speichern
Menschliches Versagen führt auch beim Thema Sichere Passwörter zu den gefährlichsten Situationen. Analoge Sicherung auf Post ist oder digitale Sicherung in Excel-Dateien oder auf dem Handy geht gar nicht. Das ist keine gute Idee, in höchstem Maße riskant und unverantwortlich. Die automatische Passwortspeicherung im Browser ist auch nicht besser. Ein gehacktes Gerät reicht für den Totalschaden.
Mein Tipp: Arbeiten Sie doch mit einem Passwort-Manager, der sichere Passwörter automatisch generiert und speichert, einer Single Sign On Lösung, die den Zugriff auf mehrere Konten zentral regelt oder mit einer 2-Faktor-Authentifizierung, also einer zweiten Sicherheitsstufe, die zum Beispiel durch Eingabe des per Mail oder SMS zugesendeten Code erst den Zugriff autorisiert.
Hacker lieben Passwörter, weil wir es ihnen viel zu häufig viel zu leicht machen, sie zu knacken. Denken Sie mal drüber nach. Am besten sofort und gerne mit uns.